Deutscher Marken - und Designkongress

11.11.2016
  • 09:30 Uhr
  • Porschemuseum - Porscheplatz 1, 70435 Stuttgart-Zuffenhausen

Dorthin schauen, wo Veränderung stattfindet: Brand New Germany – Märkte aufmischen

Wieviel Persönlichkeit investierte die Gründerin Milena Glimbovski in die Marke „Original Unverpackt“? Wie meisterte Dr. Andreas Kaufmann als Innovator und Investor die Transformation der Traditionsmarke Leica Camera in die digitale Ära?  Sind die Brands von digitalen Services wie Foodora, Uber oder Momox schon morgen größer als die traditionellen Produktmarken? Wie gelang Mimi Sewalski mit ihrer Plattform „Avocado Store“ der Senkrechtstart in satten Märkten? Solchen Fragen stellen sich die Menschen und Macher hinter den Marken auf dem Deutschen Marken- und Designkongress 2016. Der Kongress wird vom Rat für Formgebung veranstaltet und findet am 11. November in Stuttgart statt – an einem Ort, der Marke, Design und Innovation zu einer architektonischen Erfahrung verbindet: dem avantgardistischen Porsche Museum.Der diesjährige Kongress beschäftigt sich unter dem Titel „Brand New Germany – Märkte aufmischen“ weniger damit, was in der Vergangenheit funktioniert hat. Der Fokus richtet sich vielmehr dorthin, wo die Kontinuität klassischer Markenführung durch disruptive Veränderungen zur Sackgasse zu werden  droht. Die Vorträge und Panel-Diskussionen des Kongresses gliedern die Organisatoren dazu in drei  thematische Cluster: Unter dem Titel „Marke 2020 – massenhaft individuell“ diskutieren internationale Experten wie Cate Trotter von der Agentur Insider Trends, London, über Markentrends von morgen – insbesondere unter dem Aspekt der wachsenden „Mass Customization“ durch vernetzte, digitalisierte Wertschöpfungsketten.„Senkrechtstarter in satten Märkten“ präsentiert Menschen, die mit innovativen Ideen den etablierten Wettbewerb aufgemischt haben – wie zum Beispiel Mark Busche, der mit seiner Plattform „Smake“ ein Pionier bei der Individualisierung von Textilien ist.„Markenwandel radikal“ erzählt, wie bekannte Marken Transformationen meisterten und sich radikal neu erfanden: Unter anderem mit Dr. Elias Knubben, der bei Festo die „Bionic Projects“ leitet sowie Uwe Greunke, der die Marke Sennheiser durch die Turbulenzen der Elektronik-und Musikindustrie führt. Entrepreneure, Macher, Manager und Gestalter, die sich mit Marke und Design beschäftigen, erwartet  auf dem Deutschen Marken- und Designkongress eine hochkarätige Debatte mit internationalen Persönlichkeiten über die relevanten Zukunftsfragen – und zugleich die Gelegenheit, sich kollegial auszutauschen und interessante Kontakte zu knüpfen. Auch fürLehrende und Studierende aus entsprechenden Bereichen bietet die Teilnahme spannende Einblicke in die Praxis. Alle weitere Informationen zu Programm, Anmeldung, Sprechern und Themen werden auf der Website des Rat für Formgebung unter www.german-design-council.de/dmdk2016publiziert.

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