Studio KQ

  • Kommunikationsdesign
  • Logo Design
  • Beratung
  • Konzeption
  • Grafikdesign
  • Editorial Design

Das Studio KQ ist ein Designstudio und Kreativkollektiv aus Dortmund. Gegründet von Tobi Mania und Lars Sarzio, hat es sich der konzeptionsstarken und hochwertigen Gestaltung verschrieben. Unser Ziel ist es, ganzheitliche und progressive Lösungen zu entwickeln, die hohen ästhetischen und handwerklichen Ansprüchen gerecht werden. Dabei sehen wir uns nicht nur als Grafiker, sondern ebenso als kreative und strategische Partner, Ideengeber und Projektbegleiter. Auf Basis von gegenseitigem Respekt und Vertrauen wollen wir langfristige Beziehungen schaffen, um im stetigen Austausch miteinander Projekte zu verwirklichen.

Geschäftsführer

Lars Sarzio

Tobi Mania

Kontakt

Leibnizstraße 8a

44147 Dortmund

Personen, Institutionen, Objekte, Sachen

»Personen, Institutionen, Objekte, Sachen (PIOS)« ist der Name einer Datenbank, die in den 1970er Jahren im Zuge der Terrorismusbekämpfung vom Bundeskriminalamt eingerichtet wurde. Das international bekannte Medienkünstler-Duo Korpys/Löffler zeigt in der gleichnamigen Ausstellung seine Arbeiten, in welchen die Methoden des Überwachungsstaates auf seine eigenen Organe – wie BKA oder BND – angewendet werden. Geheimdienste wie Künster-Duo sammeln massenhaft Informationen um darin Musterabweichungen erkennen zu können. Dieses akribische Archivieren und Kategorisieren von Daten spiegelt das Ausstellungsmotiv wider, indem es die künstlerischen Arbeiten der Schau, in Form von Fotos und Videostandbildern, als Dokumentensammlung collagiert.

2 Millionen Jahre Migration

Die Ausstellung »2 Millionen Jahre Migration«, spricht sich offen dafür aus, mehr zu sein als die nüchterne Präsentation wissenschaftlicher Befunde, sondern bezieht auf Basis dieser Fakten auch politisch Stellung. Wir entwickelten und optimierten für und in enger Zusammenarbeit mit dem Neanderthal Museum, Beschriftungen, Banner, Informationsgrafiken, Icons, Leitsysteme, digitale Inhalte, Logos, Karten sowie viele weitere Visualisierungen. Das Ergebnis spiegelt sich in einer klaren, einheitlichen und verständlichen Gestaltung wider, welche mit der szenografischen Realisierung in Beziehung tritt und diese immer wieder durch räumliche Anmutungen grafisch zitiert. Fotos: Please don’t touch / Clemens Müller

Begleitband 2 Millionen Jahre Migration

»Wie(so) wir darüber forschen und reden« heißt der Begleitband zur Ausstellung »2 Millionen Jahre Migration«, welcher anlässlich des gleichnamigen Workshops im Neanderthal Museum erschienen ist. Als theoretische Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Migrationsthematik in Wissenschaft und Archäologie umfasst die Publikation textliche Abhandlungen von WissenschaftlerInnen, die ebenfalls als Referenten zum Workshop geladen waren. Die Gestaltung des Bandes orientiert sich an der Ausstellungsgrafik und komplementiert diese im Sinne des Workshops um weitere Visualisierungen.

Gott und die Welt

In der Ausstellung »Gott und die Welt« zeigt die Kunsthalle zu Kiel die Ablösung des christlich motivierten Werks durch die autonome Kunst in den Avantgardebewegungen zur Zeit des kaiserlichen Deutschlands. Während die Kirche als Auftraggeber in der Kunst an Einfluss verliert, werden im Zuge der Industrialisierung und dem Fortschritt in Philosophie und Wissenschaft neue soziale Fragen und Problemstellungen aufgeworfen. Um die viermonatige Ausstellung in der Landeshauptstadt zu bewerben, entwickelten wir eine Kommunikationskampagne, die sich über unterschiedliche Medien erstreckt. Durch den Kontrast von einem lichtarmen, diffusen Hintergrundmotiv und einem farbintensiven, großflächigen Titel, wird auch in der Außenwerbung eine aufmerksamkeitsstarke Bildwirkung erzielt. In der typografischen Gestaltung ergänzen sich Schriften mit und ohne Serifen sowie Symboliken aus dem Christentum zu einem gemeinsamen Schriftbild und spiegeln damit den Wandel von der traditionellen zur autonomen Kunst wider.

5 Gulden

1156 veranlasste Herzog Friedrich Barbarossa eine Regelung, welche diejenigen bestrafte, die Bier in schlechter Qualität oder in unrechtem Maße ausschenkten. Die Buße: 5 Gulden. Inspiriert von dieser Verantwortung entstand das Produktkonzept »5 Gulden« – ein gutes Bier nach rechtem Maß. Die Gestaltung ist wie das vorangestellte Statement: klar und ehrlich. Das Logo setzt dabei Elemente der gotischen Architektur in einen moderneren Kontext und prägt damit die auf dem deutschen Biermarkt einmalige Produktcharakteristik.

Was das Bild zur Kunst macht

Die streng chronologisch konzipierte Ausstellung »Was das Bild zur Kunst macht« präsentiert die aktuellen Sammlungsbestände der Kunsthalle zu Kiel. Im Kontext der Zeit ihrer Erschaffung wird deutlich, welche Rolle die jeweiligen Werke gespielt haben, sowie welche Hoffnungen und Bedürfnisse mit ihnen verknüpft waren. Um den Besuchern einen Mehrwert zur historischen Einordnung zu bieten, gestalteten wir als Begleitmaterial ein A2-Faltplakat, das zu einer Entdeckungsreise durch die vergangenen Epochen und Jahrhunderte einlädt. Dieses vereint Meilensteine und Ereignisse aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Technik, welche sich – analog zur Ausstellung – chronologisch an einem Zeitstrahl anordnen. Als ergänzende Informationen dienen Schlagworte sowie Abbildungen von Kunstwerken der entsprechenden Jahrhunderte.

Awards

Mut zur Wut
2016
German Design Award Nominee
2019